Und ich habe die Acht getreten. Mit Querschritten, wie beim Tanz. Beim Treten dieser Lemniskat… | Abby's Pins


Und ich habe die Acht getreten. Mit Querschritten, wie beim Tanz. Beim Treten dieser Lemniskat…

Und ich habe die Acht getreten.
Mit Querschritten, wie beim Tanz. Beim Treten dieser Lemniskate machte ich eine einfache und besondere Erfahrung, die man diesem gleichmäßigen Gebilde nicht ansieht, außer man setzt sich ihm praktisch aus.
Und erkannte zugleich die Bedeutung von „Erfahrung“ – das ist ein Erkennen, Erkunden durch Bewegung, Durchwanderung: Wenn man sich seitwärts bewegt in dieser liegenden Acht, dann ist man bei der einen Seite des Kreises mit der Vorderseite des Körpers dem Kreisinneren zugewandt – der Blick geht nach innen. Nach dem Kreuzungspunkt der Kreise ist man mit der Vorderseite des Körpers vom Kreis weg gewandt  d.h. der Blick geht nach Außen und der Rücken ist dem Kreisinneren zugewandt .
Das bedeutet: einmal sehe ich den Kreis vor mir und umkreise ihn – das andere mal tappe ich eher im Dunklen – ich bin vom Kreis abgewandt, er liegt hinter mir.
Das ist schwer zu beschreiben und auch schwer zu erfahren. Es bringt eine Vorstellung von Logik durcheinander und es gibt einen körperlichen Widerstand, ein Widersetzen. Eine Unsicherheit.
Ich kenne ein ähnliches Gefühl, wenn ich die liegende Acht zeichne – es ruckelt irgendwo, als ob mir die verbundenen Kreise entgleiten könnten und ich fürchte, dass sich die Acht nicht schließen lässt.  
Und natürlich war am nächsten Tag auch die Acht wieder eingeschneit. And I walked the eight.
With cross steps, like dancing. While walking this lemniscate I made a simple and special experience, which you don’t see in this even structure, unless you practically expose yourself to it.
And at the same time I recognized the meaning of the German word “Erfahrung” -“experience” – that is recognition, exploration through movement, through wandering : If one moves sideways in this lying figure eight, then one side of the circle the body faces with the front side the inside of the circle – the gaze goes inwards. After the point of intersection of the circles one is turned away from the circle with the front of the body, i.e. the gaze goes outwards and the back is turned towards the inside of the circle.This means: once I see the circle in front of me and circle it – the other time I am rather groping in the dark: I am turned away from the circle, it lies behind me.
That is hard to describe and also hard to experience. It confuses an idea of logic and there is a physical resistance, a resisting, an uncertainty.
I know a similar feeling when I draw the lying figure eight – it jolts somewhere, as if the connected circles could slip away from me and I fear that the figure eight cannot be closed.
And of course the next day the eight was snowed in again.

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